Mehr regionale Lebensmittel – mehr Ökoanbaufläche – miteinander

Landwirtschaft Ackerbau Landkreis Oldenburg

Im Landkreis Oldenburg soll es einen höheren Anteil an Ökolandbaufläche und mehr regionale Vermarktung geben – ein wichtiges Ziel, das die LINKE sehr unterstützt.

In den Kreistagsgremien wurde darüber beraten, dass eine Ökomodellregion ein sinnvoller Weg wäre, möglichst sogar gemeinsam mit der Stadt Oldenburg. Dafür gibt es Fördermittel des Landes Niedersachsen, um regionale Strukturen und Netzwerke aufzubauen. Das erstreckt sich auf die Produktion der Lebensmittel, ihre Verarbeitung, ihre Vermarktung und ihre Verwendung in öffentlichen Einrichtungen und Kantinen.

Unserer Linksfraktion im Kreistag war es jedoch sehr wichtig, dass insbesondere die Landwirte vorher beteiligt werden. Sie wissen am besten, welche Probleme und Hindernisse bestehen und was benötigt wird, um mehr Ökolandbau zu erreichen. Außerdem wird ohnehin zu oft über ihre Köpfe hinweg entschieden und sie müssen dann sehen, wie sie mit den Vorgaben fertigwerden – eine Praxis, die wir als LINKE nicht fortsetzen wollten.

Unsere Fraktion hat daher in den Beratungen gefordert, die Landwirte im Vorfeld zu beteiligen, sowohl die konventionell arbeitenden als auch die schon ökologisch wirtschaftenden. Das wird nun auch passieren! Unter professioneller Begleitung werden zur Vorbereitung der Ökomodellregion alle Akteure eingebunden, konventionelle und ökologisch arbeitende Landwirte, Einzelhandel, Gastronomie, OOWV und Wasser- und Naturschutzbehörden.

Wir freuen uns über dieses Ergebnis unserer Arbeit im Kreistag. Wir sind überzeugt, so werden mehr Kompetenz eingebracht, eine breitere Beteiligung und auch die Ziele besser erreicht: ein Landkreis mit mehr regional erzeugten Lebensmitteln und mehr Ökolandbau.

Kreszentia Flauger
LINKE-Fraktionsvorsitzende im Kreistag

Bild von Pexels auf Pixabay

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