Wildeshausen zögert bei Ablehnung von Glyphosat

Glyphosat in der Kritik

Es ist wirklich unverständlich: Der Einsatz von Glyphosat ist höchst umstritten. Viele erhebliche Gefahren werden diskutiert: eine mögliche Krebsgefahr, chronischer Botulismus bei Tieren, Auswirkungen auf Neurotransmitter im menschlichen Gehirn und die Entstehung von Antibiotikaresistenzen bei Mikroorganismen.

Dennoch konnte sich der Wildeshauser Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt nicht durchringen, unserem Antrag zuzustimmen. Unsere Ratsfrau Kreszentia Flauger hatte beantragt, dass bei künftigen Verpachtungen und bei Pachtvertragsverlängerungen Glyphosateinsatz vetraglich ausgeschlossen wird.

Stattdessen soll nun erst ein Experte zu dem Thema im Stadtrat referieren.

Die Begründungen waren unter anderem „Geht uns nicht weit genug“ (Grüne / Piraten) und „Wir sind doch im Rat nicht allwissend“ (CDU). Man dürfe auf die Medien, die ihr Geschäft mit der Angst machen, nicht hören (CDU), sondern es müsse ein objektive Expertenmeinung eingeholt werden.

Wir sind gespannt, wer der objektive Experte denn sein wird.

zum Bericht der NWZ vom 24.02.2018

Das könnte dich auch interessieren …

Bleibt gesund und nehmt Rücksicht aufeinander!

Corona fordert von uns allen Solidarität. Selbst wenn man die Medizin in Frage stellen und die Regierung kritisieren mag, appellieren wir daran, dass Kritik auch mit Maske mögliche ist. Denn viele unserer Mitmenschen haben Sorgen um ihre Gesundheit.

Samstag, 23.01.2021, 14:00 Uhr

Im Schatten von Corona müssen wir die ursprünglich anberaumte Präsenzveranstaltung in Dötlingen zur Wahl von Delegierten absagen. Stattdessen werden wir online über kommunalpolitische Inhalte, die Möglichkeit der Briefwahl etc. diskutieren.

Zur Teilnahme per Internet:
https://videokonferenz.die-linke.de/b/hil-cph-3rv

Per Telefon unter dieser Nummer:
+49-30-80949540
PIN: 10252