Wildeshausen zögert bei Ablehnung von Glyphosat

Glyphosat in der Kritik

Es ist wirklich unverständlich: Der Einsatz von Glyphosat ist höchst umstritten. Viele erhebliche Gefahren werden diskutiert: eine mögliche Krebsgefahr, chronischer Botulismus bei Tieren, Auswirkungen auf Neurotransmitter im menschlichen Gehirn und die Entstehung von Antibiotikaresistenzen bei Mikroorganismen.

Dennoch konnte sich der Wildeshauser Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt nicht durchringen, unserem Antrag zuzustimmen. Unsere Ratsfrau Kreszentia Flauger hatte beantragt, dass bei künftigen Verpachtungen und bei Pachtvertragsverlängerungen Glyphosateinsatz vetraglich ausgeschlossen wird.

Stattdessen soll nun erst ein Experte zu dem Thema im Stadtrat referieren.

Die Begründungen waren unter anderem „Geht uns nicht weit genug“ (Grüne / Piraten) und „Wir sind doch im Rat nicht allwissend“ (CDU). Man dürfe auf die Medien, die ihr Geschäft mit der Angst machen, nicht hören (CDU), sondern es müsse ein objektive Expertenmeinung eingeholt werden.

Wir sind gespannt, wer der objektive Experte denn sein wird.

zum Bericht der NWZ vom 24.02.2018

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