Grünstreifen an der Hunteabbruchkante muss öffentlich bleiben

Wildeshausen, 15. Februar 2017:
Anlieger der Hunteabbruchkante im Bereich Eichendorffstraße / Mozartstraße / Adolf-Menzel-Straße wollen einen Grünstreifen zwischen ihren Grundstücken und der Hunteabbruchkante kaufen.

Dazu schreibt unsere Ratsfrau Kreszentia Flauger in ihrer heutigen Pressemeldung:

LINKE: Grünstreifen an der Hunteabbruchkante muss öffentliches Eigentum bleiben

Das Ansinnen einiger Anlieger im Bereich Eichendorffstraße / Mozartstraße / Adolf-Menzel-Straße in Wildeshausen, den verbliebenen Grünstreifen zwischen ihren Grundstücken und der Hunteabbruchkante zu kaufen, lehnt die Ratsfrau der Linken, Kreszentia Flauger, klar ab. Sie will die Fläche für die Allgemeinheit erhalten: "Es war schon ein Fehler, überhaupt auf der ehemaligen öffentlichen Grünfläche eine Bebauung so nah an der Abbruchkante zuzulassen. Die untere Naturschutzbehörde hat damals in ihrer Stellungnahme ausgeführt, dass ohne die dahinter liegende Freifläche die Abbruchkante nicht mehr so gut erlebbar sei. Aber dieses richtige Argument wurde leider in den Wind geschlagen, unter Verweis darauf, dass ja ein fünf Meter breiter Grünstreifen bliebe. Um genau den geht es jetzt."

Die Fläche, über deren Verkauf der Stadtrat am 23. Februar entscheiden soll, ist im geltenden Bebauungsplan als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage ausgewiesen. Diese will Flauger erhalten: "Einer der schönsten Spazierwege Wildeshausens hat durch die vorhandene Bebauung schon deutlich an Erlebnisqualität verloren. Die verbliebenen fünf Meter an der Abbruchkante dürfen der Allgemeinheit jetzt nicht auch noch entzogen werden. Man kann aber natürlich über Änderungen an dieser Stelle nachdenken, zum Beispiel darüber, einen Weg anzulegen und eine Bank aufzustellen, von der aus Bürgerinnen und Bürger den schönen Ausblick auf die Hunte genießen können."

Hier Presseartikel aufgrund unserer Pressemeldung:

Wildeshauser Zeitung 16.2.2017

Nordwest-Zeitung 16.2.2017


 

Für mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz in Ganderkesee

 

 

Unser Ratsmitglied in Ganderkesee, Susanne Steffgen, will in Ganderkesee mehr Bürgerbeteiiligung und Transparenz durchsetzen.

 

Bisher können Bürgerinnen und Bürger erst einen oder zwei Tage vor einer öffentlichen Ausschuss- oder Ratssitzung die Sitzungsunterlegen im Internet einsehen. Susanne Steffgen hat nun beantragt, dass die Sitzungsunterlagen schon zwei Wochen vor den Sitzungen öffentlich gemacht werden.

 

Mehr zu diesem Thema und dazu, warum dieser Antrag wichtig ist, in zwei Berichten der Nordwestzeitung:

Wann sollen Bürger informiert werden? (10.1.2017)

 

Unterlagen 14 Tage vor Sitzung (14.1.2017)

 

„Magnet“ am Marktplatz Wildeshausen: „UWG sollte Bürger nicht verschaukeln“

Fast jeder Wildeshauser kennt es: Das Gebäude am Wildeshauser Marktplatz, in dem sich die Buchhandlung „Bökers am Markt“ und mehrere Wohnungen befinden. Ein Investor will es abreißen und ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichten, in dem er einen „Magneten“ unterbringen will – wobei völlig offen ist, was für ein Geschäft das sein soll. Auch viele weitere Fragen sind ungeklärt, die Buchhandlung wäre existenzgefährdet, die Mietwohnungen wären weg, Verkehrsfragen stellen sich.

 

Das Vorhaben ist in unserer Stadt sehr umstritten und DIE LINKE. hat sich 

Weiterlesen: „Magnet“ am Marktplatz Wildeshausen: „UWG sollte Bürger nicht verschaukeln“

Für Sie durchgesetzt: Breitere Parkplätze auf dem Gildeplatz

Die Parkplätze auf dem Wildeshauser Gildeplatz sind schmal - zu schmal, weil sie zu einer Zeit markiert wurden, als Autos noch deutlich kleiner waren. Nur etwa 2,27 Meter breit ist ein Platz. Damit ist es für ältere oder nicht so bewegliche Menschen oft schwer, aus ihrem Auto zu steigen ohne Nachbarfahrzeuge zu beschädigen. Eltern, die ein Kind vom Beifahrersitz holen wollen, haben es ebenfalls schwer.

Im Wildeshauser Stadtrat haben wir daher im vergangenen Jahr beantragt, dass die Kosten für eine zeitgemäße Verbreiterung der Parkplätze geprüft werden. Unser Antrag bekam eine Mehrheit und die Stadtverwaltung schlug nach Ermittlung der Kosten vor, die Verbreiterung in das Straßenerhaltungsprogramm aufzunehmen und die Gremien haben das auch so beschlossen.

Planskizze Parkplätze Gildeplatz

Von den Grünen im Stadtrat kam allerdings hinterher deutliche Kritik, die für uns nicht nachvollziehbar ist. Für die Menschen in unserer Stadt und dafür, dass die Innenstadt ein attraktiver Einkaufsort ist, haben wir den Antrag gestellt und freuen uns, dass dem gefolgt wurde.

Über die Kritik der Grünen berichtet die Wildeshauser Zeitung hier.

Wir haben dazu natürlich presseöffentich Stellung genommen.

Es gab dazu auch Leserbriefe, einen davon verlinken wir hier beispielhaft.

 

Pressemeldung: LINKE tritt in Hude erneut zur Gemeinderatswahl an

 

Portrait V. Schröter-VoigtFür die Gemeinderatswahl am 11. September hat die Partei DIE LINKE. die Flugbegleiterin Veruschka Schröter-Voigt als Kandidatin aufgestellt. Die 35-jährige wurde von der Aufstellungsversammlung ihrer Partei einstimmig gewählt.
 
Seit der letzten Kommunalwahl 2011 vertritt die zweifache Mutter die Linken im Huder Gemeinderat.
 
Besonders wichtig ist ihr die Stärkung und Entlastung von Familien: „Darum habe ich auch bisher schon gegen jede Gebührenerhöhungen, zum Beispiel für KiTas, gestimmt, die Eltern treffen. Die Gemeinde soll unter anderem berufstätige Eltern unterstützen und ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder bereitstellen. Eine Entlastung für Familien wären zum Beispiel auch größere Mülltonnen ohne Mehrkosten für Eltern mit Kindern im Windelalter.“
 
Für ehrenamtlich Tätige wünscht sie sich mehr Unterstützung und Anerkennung, auch finanziell: „Das Engagement Ehrenamtlicher, wie wir es beispielhaft im Netzwerk Asyl sehen, ist so wichtig für unsere Gemeinde und unser Zusammenleben, das gehört einfach besser unterstützt.“
 
Zur Bürgerbeteiligung und Transparenz sieht die Ratsfrau Nachholbedarf: „Bei wichtigen Entscheidungen brauchen wir mehr Bürgereinbindung,zum Beispiel durch mehr Bürgerversammlungen. Und wenn die Bürger befragt werden, muss das Ergebnis auch akzeptiert werden.“
 
Ein weiteres Ziel der Huder Linken ist es, die Parkstraße zu einer Shared-Space-Zone zu machen, in der alle Verkehrsteilnehmer, Autos, Radfahrer, Fußgänger, sich den Verkehrsraum gleichberechtigt teilen.

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