Links wirkt: Sozialer Wohnungsbau in Wildeshausen

 

Das große Grundstück am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen war im November schon aus der Liste möglicher Standorte für sozialen Wohnungsbau herausgestrichen worden. Es blieb nur ein einziges kleines Grundstück Am Rapsacker übrig, auf dem nur einige wenige Wohnungen entstehen könnten. Für dieses Grundstück meldete sich dann, wie zu erwarten, kein interessierter Investor.

 

Damit war sozialer Wohnungsbau in nennenswertem Umfang in Wildeshausen erst einmal kein Thema mehr. Dabei wäre es wohl auch geblieben, aber es gibt ja die Linke:

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Linke stellt Änderungsantrag zum sozialen Wohnungsbau

Antrag Kreszentia Flauger zur In der Sitzung des Wildeshauser Stadtrats am 17. Dezember 2015 stellte Kreszentia Flauger, Ratsmitglied der LINKEN, den nachfolgenden Änderungsantrag:

Der Beschlussvorschlag in der Vorlage soll wie folgt ersetzt werden:

Verkauf einer Fläche für den sozialen Wohnungsbau: Wohnpark Lehmkuhlenweg

Die rechte, zum Friedhof hin gelegene Hälfte (8.452 / Quadratmeter) des Grundstücks am Lehmkuhlenweg, zwischen Friedhof und Raiffeisen-Genossenschaft, wird umgehend für die Bebauung mit bezahlbaren Mietwohnungen zur Verfügung gestellt. Auf dem Grundstück soll nach folgenden Maßgaben der „Wohnpark Lehmkuhlenweg“ entstehen:

a) Der Käufer errichtet auf dem Grundstück in günstiger, schneller, aber nachhaltig nutzbarer Bauweise zweieinhalbgeschossige Mietwohnhäuser mit insgesamt mindestens 4500 Quadratmeter Wohnfläche und mindestens 60 Wohneinheiten verschiedener Größe sowie einem Gemeinschaftsraum für Schulungen und Veranstaltungen. Die Finanzierung kann unter Verwendung von Wohnraumfördermitteln erfolgen. Zwingend für die Realisierung des Projekts erforderliche Abweichungen vom Bebauungsplan sind als Ausnahme zu genehmigen.

b) Es wird gesichert, dass die Wohnungen ausschließlich an Menschen mit Wohnberechtigungsschein (B-Schein) sowie an die Stadt Wildeshausen zur Unterbringung von der Stadt zugewiesenen Flüchtlingen vermietet werden. Ausnahmen davon sind entsprechend der Vorgaben des Niedersächsischen Wohnraumfördergesetzes (NWFoG) zulässig.

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