Kein Geld zum Fenster hinauswerfen, Bauhof herrichten statt verlagern

Pressemeldung:

Kreszentia Flauger, Ratsfrau der Linken, stellt sich gegen die Vorschläge der CDU-Fraktion im Stadtrat, den Bauhof zu verlagern.

Sie spricht sich für den Verbleib des Bauhofes am aktuellen Standort aus: „Bisher wurde den Ratsmitgliedern mitgeteilt, dass Sanitärräume für weibliche Angestellte und Gemeinschaftsräume fehlen. Dann müssen diese eben auf dem aktuellen Grundstück bereitgestellt werden. Das kann auch nicht mehr kosten als der Bau eines normalen Einfamilienhauses.“

Bei einer Verlagerung des Bauhofes fürchtet Flauger hohe Kosten: „Ein Neubau und ein Umzug des gesamten Bauhofes – egal wohin - wird in jedem Fall viel Geld kosten. Das wäre dann ganz schnell ein Vielfaches der eigentlich erforderlichen Kosten am bisherigen Standort. Dann bewegen wir uns im Bereich von Millionen.“

Mit Blick auf den städtischen Haushalt führt sie aus: „Da verstehe ich die CDU wirklich nicht. Wieviel Geld der Verkauf des aktuellen Bauhofgrundstückes als Wohnbaugrund einbringen könnte, ist überhaupt nicht klar.

Und dass ein Neubau des Bauhofes teurer werden könnte als manch einer sich das vorstellt, steht zu befürchten. Im Ergebnis wird ein Umzug des Bauhofes die Stadt wahrscheinlich viel Geld kosten, ohne dass sie nennenswerte Vorteile davon hat.“

Ihr Fazit: „Überall ist das Geld knapp, wir mussten schmerzhafte Einschnitte im Haushalt hinnehmen. Da dürfen wir doch hier kein Geld zum Fenster hinauswerfen.“

Wildeshausen, 24. März 2016

 

Online verfügbare Presseartikel nach dieser Pressemeldung:

Nordwest-Zeitung 29. März 2016

Wildeshauser Zeitung 30. März 2016

 

Links wirkt: Sozialer Wohnungsbau in Wildeshausen

 

Das große Grundstück am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen war im November schon aus der Liste möglicher Standorte für sozialen Wohnungsbau herausgestrichen worden. Es blieb nur ein einziges kleines Grundstück Am Rapsacker übrig, auf dem nur einige wenige Wohnungen entstehen könnten. Für dieses Grundstück meldete sich dann, wie zu erwarten, kein interessierter Investor.

 

Damit war sozialer Wohnungsbau in nennenswertem Umfang in Wildeshausen erst einmal kein Thema mehr. Dabei wäre es wohl auch geblieben, aber es gibt ja die Linke:

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Linke stellt Änderungsantrag zum sozialen Wohnungsbau

Antrag Kreszentia Flauger zur In der Sitzung des Wildeshauser Stadtrats am 17. Dezember 2015 stellte Kreszentia Flauger, Ratsmitglied der LINKEN, den nachfolgenden Änderungsantrag:

Der Beschlussvorschlag in der Vorlage soll wie folgt ersetzt werden:

Verkauf einer Fläche für den sozialen Wohnungsbau: Wohnpark Lehmkuhlenweg

Die rechte, zum Friedhof hin gelegene Hälfte (8.452 / Quadratmeter) des Grundstücks am Lehmkuhlenweg, zwischen Friedhof und Raiffeisen-Genossenschaft, wird umgehend für die Bebauung mit bezahlbaren Mietwohnungen zur Verfügung gestellt. Auf dem Grundstück soll nach folgenden Maßgaben der „Wohnpark Lehmkuhlenweg“ entstehen:

a) Der Käufer errichtet auf dem Grundstück in günstiger, schneller, aber nachhaltig nutzbarer Bauweise zweieinhalbgeschossige Mietwohnhäuser mit insgesamt mindestens 4500 Quadratmeter Wohnfläche und mindestens 60 Wohneinheiten verschiedener Größe sowie einem Gemeinschaftsraum für Schulungen und Veranstaltungen. Die Finanzierung kann unter Verwendung von Wohnraumfördermitteln erfolgen. Zwingend für die Realisierung des Projekts erforderliche Abweichungen vom Bebauungsplan sind als Ausnahme zu genehmigen.

b) Es wird gesichert, dass die Wohnungen ausschließlich an Menschen mit Wohnberechtigungsschein (B-Schein) sowie an die Stadt Wildeshausen zur Unterbringung von der Stadt zugewiesenen Flüchtlingen vermietet werden. Ausnahmen davon sind entsprechend der Vorgaben des Niedersächsischen Wohnraumfördergesetzes (NWFoG) zulässig.

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