Links wirkt: Sozialer Wohnungsbau in Wildeshausen

 

Das große Grundstück am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen war im November schon aus der Liste möglicher Standorte für sozialen Wohnungsbau herausgestrichen worden. Es blieb nur ein einziges kleines Grundstück Am Rapsacker übrig, auf dem nur einige wenige Wohnungen entstehen könnten. Für dieses Grundstück meldete sich dann, wie zu erwarten, kein interessierter Investor.

 

Damit war sozialer Wohnungsbau in nennenswertem Umfang in Wildeshausen erst einmal kein Thema mehr. Dabei wäre es wohl auch geblieben, aber es gibt ja die Linke:

 

Im Dezember brachte unsere Ratsfrau Kreszentia Flauger nämlich einen Änderungsantrag ein, nicht nur das kleine Grundstück am Rapsacker, sondern auch das Grundstück am Lehmkuhlenweg für sozialen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Es liegt zentrumsnah, zwischen Friedhof und Raiffeisengenossenschaft, und es ist groß genug, um eine erste Entlastung am Wohnungsmarkt zu bringen. Wir hatten dazu berichtet.

 

Am 11. Februar hat der Stadtrat schließlich mit 28 Ja-Stimmen und nur 3 Enthaltungen der Beschlussempfehlung im Sinne unseres Änderungsgantrags zugestimmt. Es läuft jetzt ein Interessenbekundungsverfahren, in dem sich Investoren mit ihren Vorstellungen melden können.

 

Wir sind schon ein bisschen stolz darauf:

Menschen mit geringem Einkommen, für die es aktuell fast unmöglich ist, eine Wohnung auf dem freien Markt zu finden, haben nun wohl bald bessere Chancen. Der Weg für sozialen Wohnungsbau in Wildeshausen ist frei.

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